Gymnázium Ostrov
Z některých škol odcházejí nic netušící absolventi do nelítosného světa, přáli bychom si, aby z ostrovského gymnázia vycházeli nelítosní absolventi a absolventky do nic netušícího světa!

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Aus der Geschichte Gymnasiums in Ostrov

Unsere Schule hat sehr lange und bunte Geschichte, die in sich nicht nur die Entwicklung der Stadt widerspiegelt, sondern auch politische und historische Begebenheit ganzer Heimat.
 
Prähistorie der Schule – Piaristengymnasium
Erste Etape der Geschichte unseres Gymnasiums dauerte 104 Jahre. Am 6.Mai 1666 bot Anna Magdalena Popelie von Lobkowitz (Witwe nach dem Herzog Julius Friedrich von Sachsen-Lauenburg) finanzielle Mittel für den Bau eines Klostergebäudes, eines Heimes von 12 piaristischen Ordensbrüdern, mit der Bedingung, dass man hier eine Lateinschule gründet. Der Unterricht fing im Jahre 1673 in Form eines sechsklassigen Gymnasiums an. Durch die Mittelschulreform im Jahre 1777 wurde das Ostrover Gymnasium aufgelöst un es wurde mit der vierklassigen Hauptschule ersetzt, die durch Piaristen geführt wurde. Zweite Etape begann im Jahre 1803. Durch Mühe der Stadt, der Piaristen und des Erzbischofs wurde das Gymnasium erneuert, aber nur mit fünf Klassen. Im Jahre 1850 wurde jedoch das Gebäude durch Militärlazarett besetzt und um ein Jahr später wurde das Gymnasium wieder aufgelöst. Zur neuen Erneuerung des Piaristengymnasiums kam mit der staatlichen Unterstützung im Jahre 1863. Diese Etape endet aber früh – im Jahre 1876. Piaristengymnasium in Ostrov war also in Betrieb mit Pausen 165 Jahre. 
 
Nachkriegsentwicklung Gymnasiums
Mit dem Einwohnerzufluss nach dem 2.Weltkrieg (durch die Entwicklung des Uranerzbergbaus bedingt) entstand Erfordernis neue Schulen zu bauen. In dieser Zeit hatte Ostrov niedrigsten Altersdurchschnitt der Einwohner in der ganzen Republik. Das neue Gesetz über die einheitliche Schule aus dem Jahre 1953 verband Real- und Hauptschulen und Gymnasien in eine Einheit – die elfjährige Mittelschule. In Ostrov war die Elfjährige Mittelschule am 1.9.1953 im Gebäude bestehender Internatshilfsschule eröffnet. Zum ersten Direktor wurde Karel Már genannt und die ersten Abiturienten gingen aus dieser Schule im Jahre 1955 heraus. Weil die Zahl der Klassen immer höher wurde, musste die Schule einigemal umsiedeln – eine definitive Stelle fand sie in neu gebautem Areal in der Studentská-Straße im Jahre 1967. Im Laufe der Zeit änderte sich auch der Name der Schule – erst seit dem Jahr 1968 trägt sie wieder den historischen Namen „Gymnasium“. In zwei verbundenen Gebäuden in der Studentská-Straße siedelt das Ostrover Gymnasium bis heute. 
 
Veränderungen nach dem Jahr 1989
Dank der progressiven Einstellung damaliges Schuldirektors Mgr. J.Šafránek wurde schon im Jahr 1990 der erste Jahrgang mehrjähriger Fachrichtung (damals siebenjähriger). In die erste Klasse (Prime) stieg aus den 5. Klassen der Grundschulen 96 Schüler. Seit dem Jahr 1996 wurde das Studium achtjährig, das auch in der Gegenwart paralel mit dem vierjährigen Studium verläuft. Wirklich wesentliche Änderungen machte auch die äußere Gestaltung beider Gymnasiumsgebäuden. Mit umfangreichen Bauarbeiten begann man im Jahr 1995. Beide Gebäuden bekamen neue Schopfdächer, grauer Putz wurde durch Pastellfarben ersetzt, Zentralkesselraum wurde durch moderne ökologische Gaskesselräume ersetzt. In der Gegenwart verlaufen weite Adaptationen der Klassenräume – es entstehen neu ausgestattete Klassen nicht nur mit den neuen Stühlen oder Möbelstücken, sondern auch mit der modernen Computertechnik und Projektionstechnik, die neue und moderne Unterrichtsmethoden ermöglicht. Ganzer Schulareal gewinnt damit nicht nur aus der äußeren, aber auch inneren Sicht ein neues, modernisiertes und v.a. apartes Aussehen.


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